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Trotz verbesserter chirurgischer Behandlungsstrategien für Rektumkarzinome werden 5-15 % der Patienten lokale Rezidive entwickeln. Nach konservativer Chirurgie ist die Beteiligung des Umfangsresektionrandes (CRM) ein starker Prädiktor für lokale Rezidive. Die Folgen eines positiven CRM nach totaler mesorektaler Exzision (TME) wurden in einer großen Patientengruppe nicht evaluiert. In einer landesweiten randomisierten multicenter Studie, die präoperative Strahlentherapie und TME gegen TME allein für Rektumkarzinome verglich, wurde die CRM-Beteiligung gemäß Studienprotokoll bestimmt. In dieser Studie analysieren wir die Kriterien, nach denen das CRM bewertet werden muss, um lokale Rezidive bei nicht bestrahlten Patienten (n = 656, mediane Nachbeobachtungszeit 35 Monate) vorherzusagen. Die CRM-Beteiligung ist ein starker Prädiktor für lokale Rezidive nach TME. Ein Rand von ≤ 2 mm ist mit einem Risiko für lokale Rezidive von 16 % verbunden, verglichen mit 5,8 % bei Patienten mit mehr mesorektalem Gewebe rund um den Tumor (p <0,0001). Darüber hinaus haben Patienten mit Rändern von ≤ 1 mm ein erhöhtes Risiko für Fernmetastasen (37,6 % vs. 12,7 %, p <0,0001) sowie eine kürzere Überlebenszeit. Der prognostische Wert der CRM-Beteiligung ist unabhängig von der TNM-Klassifikation. Eine genaue Bestimmung des CRM bei Rektumkarzinomen ist wichtig für die Bestimmung des Risikos für lokale Rezidive, die möglicherweise durch zusätzliche Therapie verhindert werden könnten. Im Gegensatz zu früheren Studien zeigen wir, dass ein erhöhtes Risiko vorliegt, wenn die Ränder ≤ 2 mm sind.
Nagtegaal et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.