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ZIELE: Das absteigende schmerzhemmende System ist bei chronischen Schmerzen beeinträchtigt, und es ist wichtig zu wissen, wie Analgetika mit diesem System interagieren. Ziel dieser humanen experimentellen Schmerzstudie mit doppelter Blindheit, randomisiert, placebo-kontrolliert und einem 3-Wege-Crossover-Design war es, die Wirkung von 2 verschiedenen Opioiden auf die absteigende Schmerzhemmung mithilfe der konditionierten Schmerzmodulation (CPM) als Screening-Tool zu untersuchen. METHODEN: Zweiundzwanzig gesunde männliche Probanden wurden randomisiert für 72 Stunden mit transdermalen Fentanyl-Pflastern (25 μg/h), Buprenorphin (20 μg/h) oder Placebo behandelt. Die CPM wurde induziert, indem die Hand in kaltes (3,0 ± 0,3 °C) Wasser getaucht wurde, und der hervorgerufene Schmerz wurde kontinuierlich auf einer visuellen Analogskala (VAS) bewertet. Der Testreizdruckschmerz-Toleranzschwellenwert (PPTol) wurde an dem kontralateralen Arm angewendet. Der CPM-Test wurde zu Beginn, 24, 48 und 72 Stunden nach Anbringung der Pflaster durchgeführt. ERGEBNISSE: Die Opioidbehandlungen modifizierten die PPTol im Behandlungszeitraum im Vergleich zu Placebo nicht signifikant (F=2,249; P=0,07). Die durch CPM hervorgerufenen PPTol-Erhöhungen (Prozentsatzsteigerung im Vergleich zum Wert zu Beginn vor der Anbringung des Pflasters) wurden durch Buprenorphin (P=0,004) und Fentanyl (P=0,005) signifikant verstärkt im Vergleich zu Placebo, ohne Unterschiede zwischen den 2 aktiven Medikamenten. Fentanyl verringerte signifikant die Zeit bis zum Höhepunkt der VAS bei Kältewasser im Vergleich zu Placebo (P=0,005), und derselbe Trend wurde für Buprenorphin beobachtet (P=0,06). Die VAS-Schmerzintensität wurde nicht beeinflusst. DISKUSSION: Die Opioide Buprenorphin und Fentanyl potenzieren signifikant die Wirkung der absteigenden Schmerzhemmung bei gesunden Probanden.
Arendt‐Nielsen et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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