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Dieser Artikel verwendet phänomenbasierte Forschung (PBR), um zu untersuchen, warum alle westlichen Internetunternehmen (WIFs) in China gescheitert sind. Im Gegensatz zu westlichen Unternehmen aus anderen Sektoren, die in China unterschiedliche Erfolgsniveaus erreicht haben, konnten keine WIFs, von Suchmaschinen, Internetinhaltsanbietern und sozialen Netzwerken bis hin zu E-Commerce- und Sharing-Economy-Plattformen, ihre chinesischen Konkurrenten übertreffen und nachhaltigen operationellen Erfolg in China erzielen. Regierungszensur und Kontrolle sowie kulturelle Unterschiede zwischen China und dem Westen werden oft als die Hauptgründe für solche Misserfolge genannt, aber ähnliche Bedingungen bestanden auch in anderen Ländern, wie Indonesien, Thailand oder Saudi-Arabien, was WIFs wie Google nicht daran hinderte, mehr als 90 Prozent ihrer Suchmärkte zu dominieren. Die bestehende internationale Geschäftstheorie, das Ownership-Location-Internalization (OLI) ökletische Paradigma, konnte keine plausiblen Erklärungen anbieten. Anhand umfassender empirischer Beweise, die aus zwei Runden von Elite-Interviews gewonnen wurden, identifiziert dieser Artikel die Schlüsselfaktoren und die vorherrschenden Narrative sowohl aus der Innen- als auch der Außenperspektive, um zu erklären, warum alle WIFs in China gescheitert sind. Die theoretischen und managementtechnischen Implikationen werden diskutiert. Zukünftige Forschung sollte die Schlüsselfaktoren untersuchen, die zum systematischen Scheitern der WIFs in China geführt haben, insbesondere durch das Testen von Hypothesen und die Entwicklung neuer theoretischer Rahmenwerke. Die Lehren aus dieser Forschung werden unser Verständnis von Globalisierungsstrategien in schnelllebigen Branchen beleuchten, mit potenziellen Implikationen für allgemeine Managementtheorien im digitalen Zeitalter.
Feng Li (Fri,) hat diese Frage untersucht.