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ZUSAMMENFASSUNG – Dieser Artikel gibt einen Überblick über Entwicklungstrends in der Forschung zur Metakognition bei Kindern und Jugendlichen. Während sich eine erste Welle von Studien auf die Bewertung von deklarativem und prozeduralem metakognitiven Wissen bei Schulkindern und Jugendlichen konzentrierte, lag der Fokus einer zweiten Welle auf dem 'Theory of Mind' (ToM) bei sehr kleinen Kindern. Ergebnisse einer aktuellen Längsschnittstudie werden präsentiert, die Entwicklungslinien zwischen frühem ToM und nachfolgendem deklarativem metakognitiven Wissen demonstrieren, hauptsächlich vermittelt über Sprachkompetenzen. Die relevante Literatur zeigt außerdem, dass sich die Entwicklungstrends in deklarativem und prozeduralem metakognitiven Wissen deutlich unterscheiden. Während die Ergebnisse für deklaratives metakognitives Wissen eine stetige Verbesserung während der Kindheit und Jugend zeigen, hauptsächlich aufgrund von Zuwächsen im Wissen über Strategien, sind die Ergebnisse für prozedurale Metakognition nicht ebenso klar. Altersabhängige Trends, die für diese Komponente der Metakognition beobachtet wurden, sind signifikant für Selbstkontrollaktivitäten, jedoch nicht ausgeprägt für Überwachungsfähigkeiten. Diese Ergebnisse haben wichtige Implikationen für die Bildung und betonen die Rolle von Strategietrainingsverfahren in verschiedenen Unterrichtsbereichen und veranschaulichen den potenziellen Einfluss von Lehrern auf die Verbesserung von Überwachungs- und Kontrollprozessen.
Wolfgang Schneider (Tue,) untersuchte diese Frage.