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Die Angst, als schwul wahrgenommen zu werden, als kein echter Mann, hält Männer an alle traditionellen Regeln der Männlichkeit, einschließlich der sexuellen Prädation gegenüber Frauen. Diese Sicht auf die männliche Sexualität (Neben Feministinnen wie Tamale 2011. African Sexualities: A Reader. Nairobi: Pambazuka Press) besagt, dass 'Sexualität ohne Berücksichtigung von Geschlecht wie das Kochen von Pfeffersuppe ohne ...' sei, was bedeutet, dass sie untrennbar miteinander verbunden sind und sich gegenseitig formen. Sofern ich nicht einen Punkt betonen oder anders kennzeichnen möchte, wird hier immer dann, wenn geschlechtsbezogene Sexualität und damit verbundene Konzepte verwendet werden, die Geschlechterdimension mitgemeint, wie sie im Zusammenhang mit 'dem Traditionellen' durch Kimmel und andere führende Literatur zu Männlichkeiten zum Ausdruck kommt. Doch in der Gegenüberstellung queerer zu traditioneller Männlichkeit oder deren Außenseiterposition entsteht ein Paradoxon, das in jedem ernsthaften Versuch, traditionelle Positionen, die mit Gleichheitsansprüchen kollidieren, zu durchdringen, entwirrt werden muss. Hauptzweck dieses Aufsatzes ist es, eine andere Lesart der Beziehung zwischen Männlichkeiten und 'dem Traditionellen' anzubieten. Er vertritt die Ansicht, dass es gerade in dem Moment, in dem das Wort 'kritisch' oder seine Entsprechungen ausgesprochen werden, zu einer Traditionsdurchdringung kommt. Der Artikel bietet eine Kritik an der anti-'traditionellen Männlichkeit', die die Homogenisierung und Retribalisierung afrikanischer (unter Anerkennung der Komplexität der Begriffe in Afrika sowie ihrer ideologischen Belastung werden in diesem Artikel die Begriffe afrikanisch und schwarz synonym verwendet und beziehen sich auf historisch als Bantus bezeichnete Gruppen) Tradition und Kultur bestärken. Gleichzeitig untersucht der Artikel und versucht, einige der Argumente patriarchalisch-hetero-masculinistischer Kräfte zu entkräften, die sich gegen die Anerkennung der Wünsche und Rechte von Frauen sowie von Männern, die sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen, stellen, indem er Forderungen nach Gleichberechtigung für queere Anziehung und Anerkennung in den Vordergrund stellt.
Kopano Ratele (Mon,) hat diese Frage untersucht.
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