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Der Vergleich ist grundlegend für die evolutionäre Anthropologie. Wenn Wissenschaftler beispielsweise die Kognition von Schimpansen untersuchen, vergleichen sie die Leistungen von Schimpansen bei kognitiven Aufgaben mit den Leistungen von menschlichen Kindern bei denselben Aufgaben. Und wenn neue Fossilien gefunden werden, wie die der kleinen Menschen von Flores, vergleichen Wissenschaftler diese Überreste mit anderen Fossilien und zeitgenössischen Menschen. Der Vergleich bietet eine Möglichkeit, allgemeine Schlussfolgerungen über die Evolution von Merkmalen zu ziehen und war lange Zeit das Fundament der Bemühungen, biologische und kulturelle Vielfalt zu verstehen. Einzelstudien zu fossilisierten Überresten, lebenden Arten oder menschlichen Populationen sind die wesentlichen Analyseeinheiten in einer vergleichenden Studie; die Einbeziehung dieser Elemente in einen breiteren vergleichenden Rahmen schafft ein Mittel zur Überprüfung adaptiver Hypothesen und zur Generierung neuer Hypothesen. Mit diesem Buch beabsichtigt Charles L. Nunn sicherzustellen, dass evolutionäre Anthropologen und Organismenbiologen die Werkzeuge haben, um das Potenzial der vergleichenden Forschung zu realisieren. Nunn bietet eine umfassende Untersuchung der vergleichenden Grundlagen der evolutionären Anthropologie in der Vergangenheit und Gegenwart, einschließlich Studien zum Tierverhalten, zur Biodiversität, zur sprachlichen Evolution, zur Allometrie und zur interkulturellen Variation. Er weist auch auf die Zukunft hin, erkundet neue phylogenetisch basierte vergleichende Ansätze und bietet ein Handbuch für Wissenschaftler, die diese neuen Methoden in ihre Forschung integrieren möchten.
Eine Sat-Studie untersuchte diese Frage.