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Mit physiologischen und anatomischen Techniken haben wir die topographische Organisation des extrastriatären visuellen Kortex an der ventralen Oberfläche des Okzipallappens bei Makaken untersucht. Unsere Ergebnisse zeigen, dass eine topographisch organisierte Darstellung des oberen kontralateralen Quadranten des Gesichtsfeldes unmittelbar anterior zur ventralen Hälfte von V2 liegt. Dieses Gebiet ist spiegelbildlich zum ventralen V2 organisiert: Es teilt sich eine horizontale Meridian-Darstellung mit V2, und eine Darstellung des oberen vertikalen Meridians bildet seine anterior Grenze. Ein gut definierter Streifen von Kallosaleingängen verläuft entlang der vertikalen Meridian-Darstellung und bietet somit einen zuverlässigen anatomischen Marker für areale Grenzen im ventralen extrastriatären Kortex. Wir bezeichnen dieses Gebiet als den ventralen posterioren Bereich (VP), da es in all diesen Aspekten auffällig ähnlich zu VP beim Schleiereulenaffen ist. Ventral V2 hat starke reziproke Verbindungen zu VP, und die Topographie der V2-Projektion stimmt eng mit der Topographie überein, die in unseren physiologischen Kartierungsexperimenten beschrieben wurde. Die Gesichtsfelddarstellung in VP ist auffällig anisotrop, wobei der lineare Vergrößerungsfaktor entlang der Konturen konstanten Polwinkel viel größer ist als entlang der Konturen konstanter Exzentrizität.
Newsome et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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