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Die Verbindungen des mittleren temporalen Sehbereichs (MT) und einer angrenzenden superioren temporalen Sehregion (ST) wurden mit Injektionen von 3H-Prolin und Meerrettichperoxidase (HRP) in erwachsenen Uhusäugetieren untersucht. Injektionen in MT zeigten ein umfangreiches Muster intrinser Verbindungen, das in einer Reihe von Bändern über MT organisiert zu sein schien. Es wurde festgestellt, dass MT ipsilateral zu einer Reihe visuelle Bereiche projiziert, einschließlich der ersten (V I) und zweiten (V II) visuellen Bereiche, des dorsolateralen visuellen Bereichs (DL) und des dorso-medialen visuellen Bereichs (DM). Als die Injektionsstellen und Projektionszonen in Beziehung zu zuvor beschriebenen retinotopischen Karten gesetzt wurden, war offensichtlich, dass die Projektionen von MT auf diese Felder weitgehend homotop waren. Weitere Projektionen führten zum hinteren parietalen Kortex, zum dorsointermediären visuellen Bereich (DI), zum ventralen visuellen Bereich (V) und möglicherweise zum medialen visuellen Bereich (M). Darüber hinaus wurden dichte Projektionen zum Kortex an der rostralen Grenze von MT verwendet, um eine neue Unterteilung des visuellen Kortex, die superiore temporale Sehregion (ST), als die Hauptprojektionszone von MT zu definieren. Die verbindenden Bahnen von MT führten hauptsächlich zu MT, mit einigen Endungen in DL und ST. Injektionen von 3H-Prolin in ST zeigten eine diffuse Projektion in größtenteils Schicht I von MT sowie dichte Projektionen zum hinteren parietalen Kortex, zum Kortex in den rostraleren Teilen des superioren temporalen Sulcus, zum ventromedialen inferioren temporalen Kortex und zum Bereich der frontalen Augenfelder. Die callosalen Projektionen führten größtenteils zum ST-Kortex der anderen Gehirnhälfte. Die Ergebnisse platzieren MT und V II in deutlich unterschiedlichen Verarbeitungszyklen. Während sowohl MT als auch V II die Hauptkortexausgänge von V I empfangen, reläuft V II zu DL und DL reläuft zu Unterteilungen des inferioren temporalen Kortex. Im Gegensatz dazu scheint das bedeutendste kortikale Ziel von MT ST zu sein, welches zu posterioren parietalen Kortex und anderen Zielen reläuft.
Weller et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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