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Soziologische Forschungen haben gezeigt, dass marktorientierte Bildungssysteme die Eigensegregationstrategien von Mittelklassefamilien durch Schulwahl begünstigen und damit die Reproduktion ihres sozialen Vorteils gegenüber ärmeren Familien fördern. Anhand der Konzepte von Pierre Bourdieu zu Kapital, Habitus und Strategie analysieren wir quantitative und ethnografische Daten zur Schulwahl von Eltern aus Chile, um Nuancen in diesem Argument einzuführen und auf erweiterte und komplexe Mechanismen der Eigensegregation im chilenischen marktorientierten Bildungssystem hinzuweisen. Wir fanden heraus, dass nicht nur Mittelklasseeltern, sondern auch Eltern aus verschiedenen sozioökonomischen Gruppen eigensegregierende Schulwahlstrategien zeigten. Zudem stellte sich heraus, dass diese Strategien sowohl vertikal (im Verhältnis zu anderen sozialen Klassen) als auch horizontal (im Verhältnis zu anderen Gruppen innerhalb der gleichen sozialen Klasse) ausgeübt wurden. Diese Ergebnisse legen einen möglicherweise stärkeren Einfluss des chilenischen Schulwahl-Systems auf die Segregation nahe.
Carrasco et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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