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Die russische Wirtschaft wird ihre Logistik an die neue Realität anpassen müssen. Die Operationalisierung des multimodalen Internationalen Nord-Süd-Transportkorridors (INSTC) ist ein wichtiger strategischer Bestandteil davon. Dieser „Pivot nach Süden“ von Russland und anderen Ländern der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) ist besonders bedeutend im Hinblick auf die erforderliche Neuordnung der Lieferketten in Eurasien. Die Bedürfnisse russischer Exporteure, Importeure und Speditionen nach alternativen logistischen Möglichkeiten haben dramatisch zugenommen. Die Entwicklung des INSTC würde die intra- und transkontinentale Konnektivität in Eurasien fördern, die Exportkosten senken, neue Produktionsnischen entwickeln und das Transitraum-Potenzial der Kaspischen Region realisieren. Diese Studie schätzt, dass das aggregierte potenzielle INSTC-Frachtaufkommen über alle Routen und Verkehrsträger, einschließlich containerisierter und nicht-containerisierter Ladungen, bis 2030 15-25 Millionen Tonnen erreichen wird. Der Containerverkehr könnte um das 20-fache steigen, was Investitionen in die harte Infrastruktur und auch in die Verbesserung der weichen Infrastruktur erfordern wird. Der Korridor wird zur sich entwickelnden Umriss des trans-eurasischen Transport-Backbones beitragen und erhebliche Vorteile für die Volkswirtschaften Russlands, Zentralasiens, des Kaukasus, des Nahen Ostens und Südasien bringen.
Vinokurov et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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