HINTERGRUND: Depersonalisation wurde lange Zeit als Syndrom betrachtet, jedoch gibt es wenig Übereinstimmung über die zugehörigen Symptome. METHODEN: Um festzustellen, ob unterschiedliche Symptome der Depersonalisation die Ausdrucksform einer oder mehrerer zugrunde liegender Dimensionen darstellen, wurde eine explorative Faktorenanalyse der Cambridge Depersonalization Scale (CDS) an 138 aufeinanderfolgenden Patienten mit der Diagnose Depersonalisationserkrankung durchgeführt. ERGEBNISSE: Vier gut definierte Faktoren, die 73,3 % der Varianz erklären, wurden extrahiert. Diese wurden als 'Anomale Körperwahrnehmung'; 'Emotionale Taubheit'; 'Anomales subjektives Erinnern' und 'Entfremdung von der Umgebung' bezeichnet. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Symptome der Depersonalisation gehören zu unterschiedlichen, aber verwandten psychopathologischen Bereichen.
Sierra et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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