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Die Mitteilung über die integrierte Produktpolitik (COM (2003) 302 endgültig) kündigte an, dass die Europäische Kommission danach streben wird, Produkte mit dem größten Potenzial zur Umweltverbesserung zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen zu fördern. Diese Arbeit wurde in drei Phasen eingeteilt: (1) die erste Phase besteht aus Forschungen zur Identifizierung der Produkte mit dem größten Umwelteinfluss aus der Lebenszyklusperspektive, die in der EU konsumiert werden; (2) die zweite Phase besteht in der Identifizierung möglicher Wege zur Reduzierung der Umweltauswirkungen über den Lebenszyklus einiger Produkte mit dem größten Umwelteinfluss; (3) in der dritten Phase wird die Europäische Kommission politische Maßnahmen für die Produkte anstreben, die als am vielversprechendsten für Umweltverbesserungen bei möglichst geringen sozioökonomischen Kosten identifiziert wurden. Die erste Phase wurde im Mai 2006 mit der EIPRO-Studie, die vom IPTS (JRC) in Zusammenarbeit mit den ESTO-Forschungsnetzwerkorganisationen geleitet wurde, abgeschlossen. Die Studie identifizierte die in der EU konsumierten Produkte mit dem größten Umwelteinfluss aus einer Lebenszyklusperspektive. Die Studie zeigte, dass Gruppen von Produkten aus nur drei Konsumsegmenten – Lebensmittel und Getränke, private Verkehrsmittel und Wohnraum – zusammen für 70 % bis 80 % der Umweltauswirkungen des privaten Konsums verantwortlich sind und etwa 60 % der Konsumausgaben ausmachen. Die Schlussfolgerungen des EIPRO-Projekts deuteten somit darauf hin, die zweite Phase der in der IPP-Mitteilung für diese drei Produktgruppen vorgesehenen Arbeiten einzuleiten. Zu diesem Zweck wurden Ende 2005 drei parallele Projekte zur Verbesserung der Umweltauswirkungen von Produkten (IMPRO, jeweils IMPRO-car, IMPRO-fleisch und IMPRO-gebaude) gestartet und vom IPTS koordiniert.
Nemry et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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