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Die Jahrzehnte nach dem antifremden Boxeraufstand (1899–1901) in China stellten den Höhepunkt der russisch-orthodoxen Mission unter den Chinesen dar, als die chinesische orthodoxe Gemeinde sowohl geografisch als auch zahlenmäßig wuchs. Dieser Artikel führt diese rasante Entwicklung auf Änderungen in den Ansätzen zur Missionierung zurück. Der chinesische orthodoxe Klerus spielte in diesem Prozess eine zentrale Rolle. Anhand der Fallstudie zur Feier des Höchsten Martyrertages, der den orthodoxen Opfern des Boxeraufstands gedenkt, betont der Artikel die Bedeutung religiöser Rituale bei der Gewinnung neuer Mitglieder für die orthodoxe Kirche.
Anastasiia Akulich (Sat,) untersuchte diese Frage.