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"Dieses neue Buch vereint Forschungen und Analysen aus fünf Kontinenten, um eine globale Perspektive auf das durchweg globale Phänomen der aktuellen Kulturkämpfe rund um Geschlecht und Gender zu fördern. Die Beiträge zeigen, wie transnationale Netzwerke Diskurse verbreiten, die im Globalen Norden entwickelt wurden, und wie sie in unterschiedlichen nationalen, politischen und religiösen Kontexten neu interpretiert werden. In den letzten Jahren sind Fragen zu Geschlecht und Sexualität zu einem politischen Schlachtfeld geworden, auf dem rechtsextreme, religiöse und konservative Akteure ihren Krieg gegen liberale und linke Ideen sowie gegen emanzipatorische Bewegungen führen. 'Anti-Gender'-Kreuzzüge, die ursprünglich vom Vatikan initiiert wurden, haben Gesellschaften und Politik stark geprägt, insbesondere da diese Diskurse von der säkularen Rechten übernommen wurden. Kampagnen gegen sexuelle und reproduktive Rechte, gegen Geschlechtergleichheit und sexuelle Vielfalt wurden von Russland bis zu den Vereinigten Staaten und von Lateinamerika bis Japan geführt."
Wu et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.