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Expandiertes Polystyrol (EPS), gemeinhin bekannt als Styropor, ist ein Schaumstoffmaterial, das regelmäßig in der marinen Umwelt vorkommt. Ziel dieser Studie ist es, die Häufigkeit von EPS unter allen Plastikabfällen an Stränden und in marinen Oberflächengewässern zu untersuchen, um seine räumliche Variabilität zu bewerten. Im Durchschnitt bestehen 23,0 % und 17,2 % der Kunststoffe an Stränden und in marinen Oberflächengewässern aus EPS. In Asien sind 40,4 % und 31,0 % des Plastiks an Stränden und in marinen Oberflächengewässern EPS, was deutlich höher ist als im Rest der Welt, wo EPS nur 17,3 % und 6,5 % an Stränden und im Wasser ausmacht. Höhere EPS-Anteile werden in Asien sowohl für Makro- als auch Mikroplastik beobachtet. Unter den sieben außerhalb Asiens identifizierten Subregionen hat die Subregion Mittelmeer und Schwarzes Meer den höchsten EPS-Anteil am Strand, während die Subregion Indischer Ozean den höchsten EPS-Anteil im Wasser aufweist. Ein Vergleich zwischen Makro- und Mikroplastik aus ausgewählten Studien deutet darauf hin, dass die Fragmentierungsrate an Stränden höher sein könnte als in marinen Gewässern. Wir haben die Fischereitätigkeit, tropische Zyklone und offene Müllablagerungen als Hauptfaktoren hervorgehoben, die zum hohen Anteil von EPS in der asiatischen Region beitragen. Abschließend haben wir EPS-Verbote in verschiedenen Teilen der Welt bewertet und sind zu dem Schluss gekommen, dass diese Verbote zwar wirksam sein können, um den EPS-Eintrag in die marine Umwelt zu reduzieren, jedoch andere Faktoren berücksichtigt werden sollten, wenn diese Richtlinien umgesetzt werden.
Chan et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.