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Dieses Papier schlägt ein Modell der Dynamik der Kreditkontagion durch notleidende Kredite in finanziellen Netzwerken vor. Die Kreditrisikokontagion wird im Kontext der klassischen SIS (Susceptibles-Infected-Susceptibles) Epidemieprozesse in Netzwerken modelliert, jedoch mit einer grundlegenden Neuerung. Tatsächlich nehmen wir die Präsenz von zwei verschiedenen Klassen infizierter Agenten an und differenzieren dann die Dynamik von Vermögenswerten, die idiosynkratischem Risiko unterliegen, von denen, die systemischem Risiko ausgesetzt sind, indem wir ein SIIS (Susceptible-Infected1-Infected2-Susceptible) Modell übernehmen. In der jüngsten Literatur in diesem Bereich ist der Effekt des systemischen Kreditrisikos auf die Leistung des finanziellen Netzwerks ein heißes Thema. Wir führen numerische Simulationen durch, um die Rollen zu untersuchen, die zwei verschiedene Netzwerkstrukturen im langfristigen Verhalten von Vermögenswerten, die von systemischem Risiko betroffen sind, spielen, um den Einfluss der Topologie der zugrunde liegenden Netzwerkstruktur auf die Ausbreitung des systemischen Risikos in der Struktur zu analysieren. Zufallsgraphen, d. h. das Erdös–Rényi-Modell, werden als "Benchmark"-Netzwerkstrukturen betrachtet, während Kern-Peripherie-Strukturen in der Literatur oft als idealisierte Strukturen genannt werden, obwohl sie in der Lage sind, interessante, spezifische Merkmale realer finanzieller Netzwerke zu erfassen. Darüber hinaus führen wir zum Vergleich auch numerische Experimente an Small-World-Netzwerken durch.
Dolfin et al. (Mittwoch,) haben diese Frage untersucht.