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Immuntherapien haben bei verschiedenen menschlichen Krebsarten Vorteile gezeigt, jedoch nicht bei dem papillär-duktalen Adenokarzinom der Bauchspeicheldrüse (PDAC). Jüngste Belege deuten darauf hin, dass die immununsuppressive Tumormikroumgebung (TME) ein wichtiges Hindernis für ihre Wirksamkeit darstellt. Die Landschaft der TME unterscheidet sich erheblich zwischen den PDAC-Subtypen, was auf kontextspezifische Prinzipien der Immununsuppression hinweist. In diesem Überblick diskutieren wir, wie PDAC-Zellen, die lokale TME sowie systemische Wirts- und Umweltfaktoren die Immununsuppression im Kontext vorantreiben. Wir argumentieren, dass die Entschlüsselung der mechanistischen Treiber der kontextspezifischen Arten der Immununsuppression neue Möglichkeiten eröffnen wird, PDAC effizienter durch multimodale (immuno)therapeutische Interventionen zu behandeln. BEDEUTUNG: Immununsuppression ist ein fast universelles Merkmal des Bauchspeicheldrüsenkrebses, obwohl diese Tumormeinheit in ihren verschiedenen Subtypen und Phänotypen hochgradig heterogen ist. Hier liefern wir Hinweise darauf, dass die vielfältige TME des Bauchspeicheldrüsenkrebses ein zentraler Vollstrecker verschiedener kontextabhängiger Arten der Immununsuppression ist und diskutieren zentrale Herausforderungen und neuartige Möglichkeiten, die zentralen Treiber und funktionalen Knotenpunkte der Immununsuppression für therapeutische Nutzung zu entschlüsseln und zu funktionalisieren.
Falcomatà et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.