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Empirische Rechtsforschung in Europa: Verbreitung, Hindernisse und Interventionen. Empirische Rechtsforschung (ELR) hat sich in den Vereinigten Staaten gut etabliert, während ihre Popularität in Europa umstritten ist. Dieser Artikel untersucht die Popularität von ELR in Europa. Die Autoren führten eine empirische Analyse von 78 in Europa ansässigen juristischen Fachzeitschriften durch, die Ausgaben von 2008-2017 umfassen. Die Ergebnisse zeigen, dass ein vermeintlicher Anstieg von ELR fraglich ist (höchstens). Darüber hinaus heben zusätzliche Ergebnisse hervor: Ein Anstieg bei einigen Zeitschriften, während eine kleine Anzahl anderer Zeitschriften im Laufe der Zeit einen Rückgang zeigt; Ein höherer Prozentsatz empirischer Artikel für außerjuristische Zeitschriften als für juristische Zeitschriften (durchschnittlicher Anteil pro Zeitschrift liegt bei 4,6 Prozent für juristische Zeitschriften, 18,9 Prozent für außerjuristische Zeitschriften); Strafjustizzeitschriften, Umweltzeitschriften und wirtschaftlich orientierte Zeitschriften veröffentlichen eher empirische Artikel als andere Zeitschriften; Prestigeträchtigere Zeitschriften veröffentlichen eher empirische Artikel als weniger prestigeträchtige Zeitschriften; Ältere Zeitschriften veröffentlichen eher empirische Arbeiten als jüngere Zeitschriften, jedoch nicht in einem steigenden Tempo; Die Unterscheidung, ob es sich um juristische/außerjuristische Zeitschriften, Zeitschriften in einem bestimmten Bereich, das Ranking der Zeitschrift oder das Alter der Zeitschrift handelt, hat keinen Einfluss darauf, dass die Zeitschrift empirische Artikel in zunehmendem (oder abnehmendem) Maße veröffentlicht. Angesichts des Mangels an überzeugenden Beweisen, die einen Anstieg von ELR belegen, identifizieren wir Gründe, warum ELR scheinbar beliebter wird, aber nicht zu mehr empirischer Forschung in Europa führt. Zusätzlich untersuchen wir Interventionen, um die Hindernisse zu überwinden, mit denen ELR derzeit konfrontiert ist.
Dijck et al. (Do,) untersuchten diese Frage.
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