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Die idiosynkratische und wissensintensive Natur der Finanzinstitutionen erfordert es, dass sie mehr auf immaterielle als auf materielle Ressourcen angewiesen sind. In den letzten zwei Jahrzehnten wurden Forscher motiviert, die Beziehung zwischen geistigem Kapital (IC) und der Leistung von Finanzinstitutionen zu untersuchen. Betrachtet man das wissensbasierte Intellekt als eine kritische Fähigkeit dieser Ära, untersucht die aktuelle Studie den Einfluss des IC auf die Leistung von 111 pakistanischen Finanzinstitutionen (PFIs) über den Zeitraum von 2007–2018. Zwei IC-Maßnahmen, d.h. der wertschöpfende intellektuelle Koeffizient (VAIC) und der modifizierte wertschöpfende intellektuelle Koeffizient (MVAIC), wurden angewendet, um den Einfluss des IC auf Rentabilität und Produktivität zu untersuchen. Robuste Ergebnisse aus der Fixed-Effect-Regression und der generalisierten Momentenmethode bestätigen die umgekehrte U-förmige Beziehung zwischen IC und Leistung, was darauf hindeutet, dass die Steigerung der IC-Leistung der PFIs deren Rentabilität und Produktivität bis zu einem bestimmten Niveau erhöht, und danach eine weitere Steigerung der IC-Leistung Rentabilität und Produktivität verringert. Die Ergebnisse deuten ferner darauf hin, dass Humankapital die einflussreichste intellektuelle Ressource ist, die höhere intellektuelle Effizienzen erzeugt und die Leistung signifikant steigert. Die Ergebnisse dieser Studie sind wahrscheinlich hilfreich für das Management, Aufsichtsbehörden, politische Entscheidungsträger und Akademiker und bieten Einblicke in die Bedeutung von IC sowie die Anregung, dass Investitionen in IC die nachhaltige Leistung bis zu einem gewissen Grad verbessern.
Yao et al. (Sun) untersuchten diese Frage.