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Die mitochondriale ATPase (F1) des Rinderherzens wies eine einzige Bindungsstelle für Pi auf. Die Wechselwirkung mit Pi war reversibel, teilweise abhängig von der Anwesenheit von zweiwertigen Metallionen und gekennzeichnet durch eine Dissoziationskonstante bei pH 7,5 von 80 Mikromol/l. Eine Vielzahl von Substanzen, die bekannt dafür sind, die oxidative Phosphorylierung oder die Aktivität der löslichen ATPase (F1) zu beeinflussen, beeinflussten ebenfalls die Pi-Bindung des Enzyms. So erhöhte Aurovertin, ein Inhibitor der oxidativen Phosphorylierung, der stark von F1 gebunden wurde und die ATPase-Aktivität hemmte, die Pi-Bindung durch eine 4-fache Erhöhung der Affinität des Enzyms für Pi (KD = 20 Mikromol/l), veränderte jedoch nicht die Bindungsstöchiometrie. Anionen wie SO4(2-), SO3(2-), Chromat und 2,4-Dinitrophenolat, die die ATPase-Aktivität von F1 stimulierten, erhöhten ebenfalls die Pi-Bindung. Inhibitoren der ATPase-Aktivität wie Nickel/Bathophenanthrolin und der Protein-ATPase-Inhibitor von Pullman und Monroy (Pullman, M. E., und Monroy, G. C. (1963) J. Biol. Chem. 238, 3762-3769) hemmten die Pi-Bindung. Die Adeninnukleotide ADP, ATP und das ATP-Analogon Adenylylimidodiphosphat sowie das Pi-Analogon Arsenat hemmten ebenfalls die Pi-Bindung. Die Beobachtungen legen nahe, dass die Pi-Bindungsstelle sich in oder nahe einer Adeninnukleotid-Bindungsstelle auf dem Molekül befand.
Harvey S. Penefsky (Sun,) untersuchte diese Frage.