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Eine kritische Analyse wird präsentiert zu zwei weit verbreiteten Ansätzen zur Messung des mikrogefäßlichen Transports großer Moleküle in intakten Tieren: (1) Messung des Lymphflusses und der Konzentration von makromolekularen Lösungsmitteln im Verhältnis zum Plasma, und (2) Gewebeakkumulation von Markermakromolekülen. Um die Vorzüge und Einschränkungen jeder Methode zu demonstrieren, werden experimentelle Ergebnisse, die einen direkten Vergleich der beiden Methoden ermöglichen, überprüft und analysiert, und Fehlerquellen in jeder Methode aufgezeigt. Es wird zusammengefasst, dass beide Ansätze unter den entsprechenden Bedingungen gültig sind: stationärer Zustand der Lymphe, anfänglicher transitorischer Zustand für die Gewebeaufnahme. Diese Bedingungen schließen sich gegenseitig aus, sind jedoch komplementär. Wenn die Anforderungen für die Lymphsammlung oder die Gewebeakkumulation allein experimentell nicht erfüllt werden können, kann eine Kombination der beiden Ansätze gültige Ergebnisse liefern.
Renkin et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.