Wir untersuchen die grundlegenden Eigenschaften, die die grundlegenden Leistungsmetriken für opportunistische Kommunikation bestimmen. Zunächst betrachten wir die Verteilung der Interkontaktdauern zwischen mobilen Geräten. Anhand einer vielfältigen Sammlung gemessener Mobilitätsspuren stellen wir als invariantes Merkmal fest, dass es eine charakteristische Zeit von einer halben Tage gibt, nach der die Verteilung exponentiell abnimmt. Bis zu diesem Wert folgt die Verteilung in vielen Fällen einem Potenzgesetz, wie in jüngsten Arbeiten gezeigt. Diese Entdeckung des Potenzgesetzes wurde zuvor verwendet, um die Hypothese zu unterstützen, dass die Interkontaktdauer einen Potenzgesetz-Schwanz hat und dass übliche Mobilitätsmodelle nicht adäquat sind. Wir beobachten jedoch, dass die interessierende Zeitdimension für opportunistisches Vorwärtsleiten von derselben Größenordnung wie die charakteristische Zeit sein könnte und somit der exponentielle Schwanz wichtig ist. Weiterhin zeigen wir, dass bereits einfache Modelle wie der Zufallsweg und der zufällige Wegpunkt dieselbe Dichotomie in der Verteilung der Interkontaktdauer wie in empirischen Spuren aufweisen können. Schließlich führen wir eine umfassende Analyse mehrerer Eigenschaften von menschlichen Mobilitätsmustern über mehrere Dimensionen durch und präsentieren empirische Beweise dafür, dass die Rückkehrzeit eines mobilen Geräts an seinen bevorzugten Standort bereits die beobachtete Dichotomie erklären könnte. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass bestehende Ergebnisse zur Leistung von Weiterleitungsschemata, die auf Potenzgesetz-Schwänzen basieren, möglicherweise zu pessimistisch sind.
Karagiannis et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.