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Die Bedrohung durch das Coronavirus oder COVID-19 hat nicht nur einen großen Einfluss auf die wirtschaftlichen, touristischen und Gesundheitssektoren gehabt, sondern auch das Bildungssystem der Welt stark getroffen. Konkret hat diese Pandemiekrise die philippinischen Hochschulen dazu gezwungen, abrupt auf Notfallfernlernen (ERT) umzuschwenken, um dem Ruf nach fortlaufender Bildung trotz der globalen Gesundheitsbedrohung gerecht zu werden. Mit einem qualitativen phänomenologischen Forschungsdesign diskutiert dieses Papier die Erfahrungen von fünf Lernenden, die plötzlich in einen Kontext des Fernlernens im Angesicht der Bedrohung durch COVID-19 eintauchten. In dieser Studie wurden vier Themen offenbart: schlechter bis kein Internetzugang, finanzielle Einschränkungen, Mangel an technologischen Geräten und affektive oder emotionale Unterstützung. Interessanterweise zeigten die Ergebnisse, dass das Lernen aus der Ferne in diesen herausfordernden Zeiten schwierig ist, da neben den bestehenden Problemen beim Zugang und der Erschwinglichkeit auch aufkommende Bedenken hinsichtlich der finanziellen Stabilität und der affektiven Unterstützung zu unterbrochenem Lernengagement beitragen. Darüber hinaus kann die Konfrontation von kulturellen Präsenzlernern mit dem Kontext von ERT zusätzlichen Lerndruck erzeugen. Dennoch wird die Notwendigkeit, den Lebensrealitäten der Studierenden im ERT zuzuhören, ein Ohr für ihre Anliegen öffnen und eine Stimme bieten, um eine Pädagogik des Verständnisses über ihren Lernweg in dieser Zeit der Pandemiekrise aufzubauen.
Abel V. Alvarez (Sa,) hat diese Frage untersucht.