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Zusammenfassung Gründe für die Durchführung der Studie: Postoperative Komplikationen nach explorativer Laparotomie können potenziell lebensbedrohlich sein, die postoperative Morbidität erhöhen und zu einer Verlängerung des Krankenhausaufenthalts des betroffenen Individuums führen. Keine Studie hat die Wirksamkeit spezifischer Strategien zur Reduzierung der Inzidenz postoperativer Inzisionskomplikationen bewertet. Hypothese: Der Einsatz eines abdominalen Verbandes nach Kolikchirurgie durch einen Celiotomie-Schnitt würde die Prävalenz postoperativer Inzisionskomplikationen signifikant reduzieren. Methoden: Eine kontrollierte, randomisierte klinische Studie zur Überprüfung der Hypothese wurde entworfen. Pferde, die für die Teilnahme an der Studie geeignet waren, wurden nach der Genesung von der Allgemeinanästhesie zufällig entweder der Studien- oder der Kontrollgruppe zugewiesen. Alle während des Krankenhausaufenthalts auftretenden postoperativen Inzisionskomplikationen wurden dokumentiert. Langfristige Nachbeobachtungen wurden über telefonische Fragebögen durchgeführt. Absolute Risikoreduktion (ARR) und erforderliche Anzahl zur Behandlung (NNT) wurden berechnet. Multivariable Analysen wurden für alle interessierenden Ergebnisse durchgeführt. Ergebnisse: Es gab eine ARR der Wahrscheinlichkeit, eine postoperative Inzisionskomplikation zu entwickeln, von 45 %, wenn ein abdominaler Verband im postoperative Zeitraum verwendet wurde, verglichen mit der Nichtverwendung. Daher wäre es notwendig, 2,2 Pferde mit einem abdominalen Verband zu behandeln, um zu verhindern, dass ein Pferd postoperative Inzisionskomplikationen entwickelt. Schlussfolgerungen: Obwohl Inzisionskomplikationen weiterhin ein Problem nach einer explorativen Celiotomie bei Kolik darstellen, wurde der Anteil der betroffenen Pferde durch die Verwendung eines Verbandes signifikant reduziert. Potenzielle Relevanz: Die Verwendung eines abdominalen Verbandes nach einer explorativen Laparotomie kann helfen, die Prävalenz postoperativer Inzisionskomplikationen zu reduzieren und die Entwicklung potenziell lebensbedrohlicher Komplikationen zu verhindern.
SMITH et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.