Key points are not available for this paper at this time.
HINTERGRUND: Trotz aktueller präventiver Therapien bleibt das Risiko für wiederkehrende Gehirnerkrankungen und kardiovaskuläre Ereignisse bei Patienten mit transientem ischämischen Anfall (TIA) und ischämischem Schlaganfall hoch. Um neue Therapien zu entwickeln, wurde kürzlich eine abnormale Glukosetoleranz als interventionelles Ziel vorgeschlagen. Unter Personen, bei denen kein Diabetes bekannt ist, sind sowohl eine beeinträchtigte Glukosetoleranz (IGT) als auch eine diabetische Glukosetoleranz (DGT) mit einem erhöhten Risiko für eintrittsträchtige Gefäßerkrankungen, die Sterblichkeit durch Gefäßerkrankungen und die allgemeine Sterblichkeit verbunden. Wir führten diese Studie durch, um zu bestimmen, ob IGT und DGT unter Patienten mit TIA und ischämischem Schlaganfall ausreichend häufig sind, um therapeutische Studien mit antihyperglykämischen Mitteln zu rechtfertigen. METHODEN: Männer und Frauen über 45 Jahre wurden aus 3 Krankenhäusern im südlichen Connecticut rekrutiert. Die Einschlusskriterien umfassten einen kürzlichen TIA oder einen nicht behindernden ischämischen Schlaganfall, keine Vorgeschichte von ärztlich diagnostiziertem Diabetes mellitus und einen Nüchternplasmaspiegellevel von weniger als 126 mg/dL (oder =11,1 mmol/L). ERGEBNISSE: Zwischen Juni 2000 und August 2003 registrierten wir 98 geeignete Patienten. Die durchschnittliche Zeit vom TIA oder Schlaganfall bis zur Messung der Glukosetoleranz betrug 105 Tage (Bereich, 24-180 Tage) und das Durchschnittsalter lag bei 71 Jahren. Zweiundzwanzig Probanden (28 %) hatten IGT und 24 (24 %) Diabetes. In einem vorwärts gerichteten schrittweisen logistischen Regressionsmodell waren nur ein Nüchternplasmaglukosespiegel von 110 mg/dL oder mehr (> oder =6,1 mmol/L) und ein geringerer Taillenumfang mit einem erhöhten Risiko für IGT oder DGT assoziiert. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Eine beeinträchtigte Glukosetoleranz und DGT sind bei den meisten Personen mit kürzlichem TIA oder ischämischem Schlaganfall vorhanden, die keine Diabetesvorgeschichte haben und einen Nüchternplasmaspiegel von weniger als 126 mg/dL (<7,0 mmol/L). Unsere Ergebnisse bringen neue Dringlichkeit für den Beginn von Forschungen zur Prüfung der Wirksamkeit von antihyperglykämischen Therapien bei Patienten mit zerebrovaskulären Erkrankungen und abnormer Glukosetoleranz.
Walter N. Kernan (Montag) untersuchte diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: