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Zusammenfassung Modelle der Handelspolitik hängen oft von der effizienten Aggregation individueller Präferenzen ab. Während sich ein Großteil der jüngsten empirischen Arbeiten zu Handel darauf konzentriert, ob sich inländische Koalitionen entlang von Klassen- oder Sektorlinien bilden, bleibt der Prozess der Präferenzaggregation selbst unterforscht. In demokratischen Ländern wird typischerweise angenommen, dass Wahlen ein unproblematischer Mechanismus zur Aggregation von Präferenzen sind, aber eine solche Annahme kann irreführend sein, wenn die Relevanz der Handelspolitik gering oder heterogen im Wählerkreis ist. Anhand von Daten einer Umfrage unter 36.501 potenziellen Wählern bei den US-Kongresswahlen 2006 untersucht dieser Artikel die Bedeutung der Handelspolitik für die Wähler insgesamt und für Bevölkerungsgruppen, die voraussichtlich am stärksten von sich ändernden Handelsmustern betroffen sind. Der Artikel bietet eine Schätzung der Relevanz der Handelspolitik basierend auf dem Grad, in dem Wähler die amtierenden Senatoren für ihre Abstimmung im Jahr 2005 über das Zentralamerikanische Freihandelsabkommen zur Rechenschaft zogen, im Vergleich zu namentlichen Abstimmungen zu anderen Themen der damaligen Zeit. Der Artikel stellt fest, dass die Relevanz der Handelspolitik in Bezug auf die erklärte Bedeutung, das Wissen der Wähler über die politischen Positionen ihrer Vertreter und ihren Einfluss auf die Neigung der Wähler, für den Amtsinhaber zu stimmen, relativ gering ist. Die niedrige Relevanz der Handelspolitik, insbesondere unter stark betroffenen Gruppen, wirft Fragen zu wählergesteuerten Modellen der Handelspolitik auf.
Alexandra Guisinger (Mi.) hat diese Frage untersucht.
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