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Die Isolierung von akuten umwandelnden Retroviren und die Charakterisierung ihrer Onkogenprodukte versprechen große Fortschritte bei der Aufklärung der Mechanismen der malignen Transformation. Da diese Viren jeweils ein celluläres Gen oder Genfragment transduziert haben und bei Infektion das Genprodukt auf hohem Niveau exprimieren, helfen sie dabei, Gene (zelluläre Proto-Onkogene) zu identifizieren, die in der Lage sind, die Wachstumsregulation bei Mutationen und/oder unangemessener Expression zu verändern. Virusonkogene umfassen verkürzte Wachstumsfaktor-Rezeptoren, Wachstumsfaktoren, Proteinkinasen, GTP-bindende Proteine und nukleäre Proteine (zur Übersicht, siehe Bishop 1985; Bishop und Varmus 1985); mehrere der zellulären Gegenstücke zu Virusonkogenen wurden mit der menschlichen Tumorigenese in Verbindung gebracht (zur Übersicht, siehe Marshall 1985; Bishop 1987). Obwohl nicht alle zellulären Proto-Onkogene nachgewiesen wurden, dass sie an der normalen Wachstumsregulation beteiligt sind, haben die Virusonkogene die Fähigkeit, diesen eng regulierten Prozess zu untergraben und somit Einblicke in die normalen Regulationswege zu geben.
Mayer et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.