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Mehrere Forscher haben über die Detektion von enteralen Viren in marinen Sedimenten berichtet, jedoch hat keiner die Effizienz ihrer Methoden bestimmt und es wurden nur begrenzte Sedimentmengen entnommen. Ziel dieser Untersuchung war es, eine quantitative Methode zur Detektion von Enteroviren in marinen Sedimenten zu entwickeln, um deren relatives Verhältnis zu in Ästuarwasser frei suspendierten Viren genauer bestimmen zu können. Poliovirus wurde als leicht adsorbierend an natürlichen marinen Sedimenten, die an der texanischen Golfküste gesammelt wurden, gefunden. Eine Reihe von Substanzen wurde auf ihre Fähigkeit getestet, adsorbierte Viren zu elutrieren. Eine Lösung aus 10 % Fetalcalfsserum, angepasst auf pH 10,5, und 0,05 M Ethylendiamintetraessigsäure (pH 11,0) erwiesen sich als die besten Eluentien. Unter Verwendung von Ethylendiamintetraessigsäure als Eluent war es möglich, Viren aus großen Sedimentmengen zu elutrieren und das Sedimenteluat in ein wirtschaftlich messbares Volumen (30 bis 50 ml) zurückzukonzentrieren. Poliovirus konnte mit einer Gesamteffizienz von 50 % aus dem Sediment zurückgewonnen werden. Diese Methode erwies sich als zufriedenstellend für die Rückgewinnung von natürlich vorkommenden tierischen Viren in Ästuar-Sedimenten von der oberen texanischen Golfküste.
Gerba et al. (Mon.) haben diese Frage untersucht.