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Obwohl eine prospektive, longitudinale Studie zu den langfristigen kardiovaskulären Auswirkungen von oralen Kontrazeptiva noch durchgeführt werden muss, sind die verfügbaren Daten nützlich, um einen sicheren Kurs zu bestimmen, während Ärzte auf definitive Antworten warten. Exogene Sexualsteroide haben wichtige Auswirkungen auf den Lipidstoffwechsel. Eine frühzeitige Intervention gegen Cholesterin ist wichtig, um das kardiovaskuläre Risiko zu senken. Aktuelle Anwender von hochdosierten Formulierungen, insbesondere ältere Frauen, die rauchen, tragen das höchste Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen, insbesondere Myokardinfarkt. Niedrig dosierte orale Kontrazeptiva haben bescheidenere Auswirkungen auf den Lipidstoffwechsel, aber es bleiben wichtige Unterschiede in der Potenz der Gestagene. Glücklicherweise zeigen aktuelle Studien unter Anwendern von niedrig dosierten Formulierungen von oralen Kontrazeptiva keinen Anstieg der kardiovaskulären Morbidität und Mortalität. Dennoch werden umsichtige Ärzte orale Kontrazeptiva vermeiden, die den Lipoproteinstoffwechsel nachteilig beeinflussen können, wie solche, die Gestagene mit hoher androgenischer und antiöstrogener Potenz enthalten.
Richard J. Derman (Samstag) hat diese Frage untersucht.
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