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Hintergrund: Sarkopenie, eine reduzierte Skelettmuskulatur, ist mit Gebrechlichkeit, Verletzungen und Mortalität assoziiert. Ziel dieser Studie war es, den Einfluss der computertomographisch bestimmten Sarkopenie auf chirurgische Komplikationen und Ergebnisse nach der Resektion eines nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms zu evaluieren. Methoden: Bei insgesamt 272 Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs, die zwischen 2011 und 2016 operiert wurden, wurde der Querschnittsbereich der Muskulatur an der dritten Lendenwirbelsäule (L3) retrospektiv anhand präoperativer Brust-CT-Bilder gemessen. Sarkopenie wurde definiert als ein L3-Muskelniveau von <55 cm²/m² für Männer und <39 cm²/m² für Frauen. Klinische Merkmale, postoperative Komplikationen, krankheitsfreies Überleben und Gesamtüberleben von Patienten mit oder ohne Sarkopenie wurden verglichen. Ergebnisse: Insgesamt waren 60,3 % (n = 164) männlich, und das Durchschnittsalter der Patienten betrug 62,9 ± 9,6 Jahre. Die Prävalenz von Sarkopenie betrug 22,4 % bei allen Studienobjekten, 32,9 % bei Männern und 6,5 % bei Frauen. Es wurde kein signifikanter Unterschied zwischen Patienten mit oder ohne Sarkopenie hinsichtlich der Intensivstation oder des Krankenhausaufenthalts beobachtet (p = 0.502 und p = 0.378, jeweils), und das Vorhandensein von Sarkopenie war nicht mit postoperativen Komplikationen assoziiert. Außerdem wurde kein signifikanter Unterschied zwischen der 3-Jahres-krankheitsfreien Überlebensrate (74,3 % vs. 66,7 %, p = 0,639) oder der 3-Jahres-Gesamtüberlebensrate (83,9 % vs. 87,7 %, p = 0,563) von Patienten mit oder ohne Sarkopenie beobachtet. Schlussfolgerung: Sarkopenie, wie sie durch präoperative Computertomographie bestimmt wurde, scheint keinen negativen Einfluss auf das chirurgische Ergebnis oder das Gesamtüberleben bei resezierten Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs zu haben.
Kim et al. (Do,) untersuchten diese Frage.
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