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Ziel dieses Buches ist es, die aktuellen Debatten in der muslimischen Welt in ihren historischen Kontext zu stellen. Es beschreibt den Platz der iranischen Kultur in zeitgenössischer Kunst und Denken sowie den zunehmenden Einfluss der Muslime auf westliche Gesellschaften. In einem einleitenden autobiografischen Kapitel führt Mehdi Abedi die Leser in die Welt der schiitischen Gläubigen ein. Beginnend mit dem Sturz von Mossadegh im Jahr 1953 beschreibt er die iranische Klassenstruktur, das Patronagenetzwerk, die Sozialisierung und die religiöse Psychologie und zeigt, wie das politische Bewusstsein einer ganzen Generation iranischer Jugend - sowohl religiöser Fundamentalisten als auch Marxisten - geformt und ausgeübt wurde. Fortfahrend mit einer Beschreibung, wie Muslime den Koran lesen und interpretieren, setzen Michael Fischer und Mehdi Abedi die Interpretationen in Beziehung zu zeitgenössischen Lesetheorien im modernistischen und postmodernistischen Westen sowie zu zeitgenössischem jüdischem und christlichem Denken. Weitere Kapitel analysieren die Hajj, die Pilgerfahrt nach Mekka und ihre verschiedenen Funktionen; beschreiben die Debatte über Nationalismus und Islam zwischen Shariati und Motahhari, zwei für die Revolution entscheidenden Denkern; skizzieren die historische Entwicklung des Baha'ismus als unabhängig vom Schiitismus; und betrachten die wachsende Diaspora der Muslime im Westen, wobei Houston als Beispiel dient. Ein abschließendes Kapitel betrachtet die iranische Kunst als ein Beispiel für den postmodernen, interkulturellen Kontext der Revolution und des zeitgenössischen Islam.
Lal et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.