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Die Influenza-Pandemie von 1918 war eine katastrophale Serie von Virusausbrüchen, die sich weltweit verbreitete. Hier zeigen wir, dass bereits eine bescheidene Veränderung im Bindungsbereich des Hämagglutinins des Influenzavirus von 1918 die Übertragbarkeit dieses Pandemie-Virus beeinflusst. Zwei Aminosäuremutationen, die einen Wechsel in der Rezeptorbindungspräferenz von menschlicher Alpha-2,6 zu avianer Alpha-2,3 Sialinsäure verursachen, führten zu einem Virus, das nicht in der Lage war, durch Atemtröpfchen zwischen Frettchen übertragen zu werden, jedoch seine Letalität und Replikationseffizienz im oberen Atemwegstrakt beibehielt. Darüber hinaus deutet die schwache Übertragung eines 1918-Virus mit doppelter Alpha-2,6 und Alpha-2,3 Spezifität darauf hin, dass eine vorherrschende Präferenz für die Bindung von menschlicher Alpha-2,6 Sialinsäure für die optimale Übertragung dieses Pandemie-Virus wesentlich ist. Diese Ergebnisse bestätigen eine wesentliche Rolle der Hämagglutinin-Rezeptorspezifität für die Übertragung von Influenzaviren unter Säugetieren.
Tumpey et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.