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Der Konflikt zwischen zurückkehrenden Flüchtlingen und nichtmigrierenden Bevölkerungen ist ein verbreitetes, aber häufig übersehenes Sicherheitsproblem in Nachkonfliktgesellschaften. Obwohl Wissenschaftler gezeigt haben, wie die Auswanderung regionale Spannungen verstärken, verlängern und intensivieren kann, sind die sicherheitspolitischen Konsequenzen von Rückkehrmigration untertheoretisiert. Eine Analyse der Rückkehr von Flüchtlingen nach Burundi nach dem Bürgerkrieg des Landes von 1993 bis 2005 unterstützt eine neue Theorie der Rückkehrmigration und des Konflikts: Rückkehrmigration schafft neue Identitätsdivisionen basierend darauf, ob und wo Einzelpersonen während des Krieges vertrieben wurden. Diese Spaltungen werden zu neuen Konfliktquellen in den Herkunftsländern, wenn lokale Institutionen, wie Landeskodizes, Staatsbürgerschaftsregime oder Sprachgesetze, unterschiedliche Ergebnisse für Einzelpersonen basierend darauf liefern, wo sie während des Krieges lebten. Ethnografische Beweise, die in Burundi und Tansania von 2014 bis 2016 gesammelt wurden, zeigen, wie die Rückkehr von Flüchtlingen gewalttätige Rivalitäten zwischen Rückkehrern und Nicht-Migranten schuf. Folglich prägten frühere Rückkehrerfahrungen sowohl den Charakter als auch den Zeitpunkt der Abwanderung aus Burundi, als das Land 2015 mit einer politischen Krise auf nationaler Ebene konfrontiert war. Das Aufzeigen der Rolle von rückläufigen Bevölkerungsbewegungen bei der Gestaltung zukünftiger Konflikte erweitert Theorien über politische Gewalt und zeigt, warum es entscheidend ist, den Kreislauf von Rückkehr und wiederholter Vertreibung zu durchbrechen, um Konflikte zu verhindern.
Stephanie Schwartz (Di,) untersuchte diese Frage.