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Da die Bevölkerung älterer Erwachsener in der Türkei schnell wächst, ist Armut unter älteren Erwachsenen zu einem dringenden sozialen Problem geworden. Diese Studie zielt darauf ab, Entscheidungsträger durch die Untersuchung der soziodemografischen und wirtschaftlichen Faktoren, die das Armutsniveau unter älteren Erwachsenen beeinflussen, zu leiten. Daten aus der Einkommens- und Lebensbedingungen-Umfrage (ILCS) des Türkischen Statistischen Instituts (TurkStat) wurden in dieser Studie verwendet. Die Armutsgrenzen wurden auf 40 % und 50 % des mittleren Haushalts Einkommens festgelegt, wodurch Haushalte in drei unterschiedliche Armutslevel kategorisiert wurden. Dementsprechend wurde eine generalisierte ordinale logistische Regressionsanalyse durchgeführt, um Faktoren zu erforschen, die die Armut unter älteren Erwachsenen beeinflussen. Variablen wie Familienstand, Bildungsniveau, Alter, Geschlecht, Haushaltsgröße, Wohneigentum und Nutzung von Sozialleistungen zeigten signifikante Beziehungen zur relativen Armut. Ältere Erwachsene, insbesondere solche im Alter von 75 Jahren und älter, zeigen ein höheres Armutsrisiko. Darüber hinaus erleben ältere Erwachsene, die in den östlichen Regionen der Türkei leben, höhere Armutsniveaus im Vergleich zu denen in den westlichen Regionen. Politiken, die darauf abzielen, die Armut unter älteren Erwachsenen zu reduzieren, sollten sich nicht nur auf finanzielle Hilfen beschränken, sondern auch multidimensionale Ansätze annehmen, die den älteren Erwachsenen den Zugang zu Gesundheitsdiensten erleichtern und soziale Sicherheitsnetze stärken. Das hohe Armutsrisiko in den östlichen Regionen der Türkei und bei Personen mit geringerem Bildungsniveau unterstreicht die Bedeutung gezielter sozialer Politiken, die regionale Unterschiede berücksichtigen. Politiken, die sich an ältere Erwachsene richten, sollten flexible Lösungen basierend auf der Haushaltsstruktur einbeziehen, gesundheitliche Themen priorisieren und die Gemeinschaftsunterstützung stärken. In diesem Zusammenhang wird empfohlen, umfassende soziale Unterstützungsprogramme zu entwickeln, die lokale Regierungen und Nichtregierungsorganisationen einbeziehen.
Doğan et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.