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Welten der Sinne ist eine historische und kulturübergreifende Studie der Sinne und der Arten, wie verschiedene Kulturen die Welt verstehen. Im Westen denken wir in Begriffen visueller Modelle wie der Sicht. Die Ongee von den Andamanen-Inseln leben in einer Welt, die vom Geruch geordnet wird, und die Tzotzil aus Mexiko glauben, dass Temperatur die grundlegende Kraft des Kosmos ist. Welche verschiedenen Bewusstseinsweisen entstehen, wenn Geruch oder Tastsinn als fundamentale Erkenntniswege behandelt werden? Wie hängt die sensorische Ordnung einer Kultur mit ihrer sozialen Ordnung zusammen? Gibt es eine natürliche Ordnung der Sinne? Indem solche tiefgehenden Fragen an verschiedene Kulturen gestellt werden, will Constance Classen aufzeigen, dass die Unterschiede in der Sinneswahrnehmung auffallend sein können. Welten der Sinne argumentiert, dass Wahrnehmung nicht als rein physischer Akt behandelt werden kann, sondern dass die Liste, Hierarchie und Ordnung der Sinne tief mit Zeit und Kultur verbunden sind.
Trott et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.