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Dieser Artikel stellt einen verkürzten Aufruf zur intellektuellen Spezifität als Reaktion auf die wachsende, wenn auch etwas nebulöse Präsenz der Kulturwissenschaften innerhalb der Sportsoziologie dar. Ohne anerkannte Grenzen läuft die Kulturwissenschaft Gefahr, ihren politischen, empirischen und theoretischen Antrieb zu verlieren, was zu einem Abrutschen in den Morast intellektueller Unverständlichkeit und Missachtung führt; Diskussionen über die Anerkennung von Grenzen, geschweige denn über deren Aufrechterhaltung, sind daher eine absolute Notwendigkeit. Der Autor hofft daher, die Entwicklung eines Ansatzes zu fördern, der sich näher mit den zentralen Grundsätzen und Praktiken des breiteren Projekts der Kulturwissenschaften auseinandersetzt und gleichzeitig das Verständnis der zeitgenössischen Sportkultur vertieft. Durch den Rückgriff auf Stuart Halls Marxismus ohne Garantien und Lawrence Grossbergs radikalen Kontextualismus fördert diese Diskussion einen Ansatz, der auf den kontingenten Beziehungen, Strukturen und Wirkungen von Sportformen basiert und sowohl die Gründung als auch die Theoretisierung dieser anstrebt, ein Ansatz, der als Sport ohne Garantien charakterisiert werden könnte.
David L. Andrews (Fri,) hat diese Frage untersucht.