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Dieses Papier untersucht die Auswirkungen von erbegeleiteter städtischer Neugestaltung auf lokale Gemeinschaften und die damit verbundenen Folgen der Gentrifizierung. Die instrumentelle Rolle des kulturellen Erbes in der Stadtverwaltung stellt ein unterentwickeltes Forschungsfeld zur Gentrifizierung dar. Besonders in sich schnell entwickelnden Ländern wie China wird die Neugestaltung oft mit städtischer Verschönerung in Verbindung gebracht, die die Interessen der wohlhabenden Mittelschicht bevorzugt, während die Bedürfnisse der städtischen Armen und Migranten ignoriert werden. Diese Arbeit nutzt den Qujiang New District in Xi’an und Taipingqiao in Shanghai als Fallstudien, um die Auswirkungen der erbegeleiteten Neugestaltung auf die städtische Landschaft und das soziale Gefüge chinesischer Städte zu untersuchen. Mit einem qualitativen Ansatz, der auf der Analyse der gebauten Umwelt und Beobachtungen basiert, sowie durch ausführliche, halbstrukturierte Interviews zeigt diese Studie, wie kulturelles Erbe zu einem effektiven Governance-Werkzeug im Kontext städtischer Neugestaltung wird. Die Werte, die durch kulturelles Erbe und die damit verbundenen Ideen, einschließlich städtischer Verschönerung, Hochkultur und wirtschaftlicher Vorteile, generiert werden, legitimieren die staatlich dominierte räumliche Rekonstruktion und die daraus resultierende Gentrifizierung und soziale Fragmentierung. Die erbegeleitete städtische Neugestaltung in China schafft neue Räume für soziale Interaktionen, in denen die Kontrolle des Staates über seine Bürger verstärkt wird. Diese Räume unterstützen die Interessen von Investoren und der oberen Oberschicht an Kapitalakkumulation und lassen nur begrenzten Raum für die Entwicklung von Alternativen.
Zhu et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.