Key points are not available for this paper at this time.
Dieses Papier beschreibt eine qualitative Studie mit 89 Teilnehmern, die detailliert darlegt, wie Täter in Kontexten häuslicher Gewalt (IPV) Technologien ausnutzen, um ihre Opfer einzuschüchtern, zu bedrohen, zu überwachen, sich auszugeben, zu belästigen oder anderweitig zu schädigen. Wir zeigen, dass viele der Angriffe in IPV-Kontexten aus der Perspektive eines Sicherheitsexperten oder Forschers technologisch wenig ausgeklügelt sind. Zum Beispiel werden sie oft von einem UI-gebundenen Angreifer durchgeführt - einem adversarialen, aber authentifizierten Benutzer, der über Standardbenutzerschnittstellen mit einem Gerät oder Konto des Opfers interagiert - oder indem eine fertige Anwendung heruntergeladen und installiert wird, die das Ausspionieren eines Opfers ermöglicht. Dennoch zeigen wir, wie die soziotechnischen und relationalen Faktoren, die IPV kennzeichnen, solche Angriffe sowohl extrem schädlich für die Opfer als auch schwierig abzuwehren machen, unter anderem weil sie die vorherrschenden Bedrohungsmodelle untergraben, nach denen Systeme entworfen wurden. Wir diskutieren die Natur dieser neuen IPV-Bedrohungsmodelle und umreißen Chancen für HCI-Forschung und -Design, um diese Angriffe zu mindern.
Freed et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.