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Zweck: Ziel dieser Studie war es, die Nützlichkeit des scheinbaren Diffusionskoeffizienten (ADC-Wert) bei der Unterscheidung zwischen wahrscheinlich benignen Brustläsionen und verdächtigen Läsionen (ACR-BIRADS-Kategorien 3 und 4) zu bewerten. Patienten und Methoden: Brustläsionen, die die Studienkriterien erfüllten, wurden während dynamischer kontrastverstärkter (DCE)-MRT-Untersuchungen bei 48 Frauen über einen Zeitraum von 2 Jahren identifiziert. Wir fanden 27 (56,2%) der Fälle als wahrscheinlich benign, da sie der BIRADS-Kategorie 3 zugeordnet wurden, während die verbleibenden 21 (43,7%) Fälle der Kategorie 4 zugeordnet wurden. Bilder wurden mit diffusionssensitiven Gradienten von 0 und 750 mm2/s erhalten. Der scheinbare Diffusionskoeffizient (ADC) wurde berechnet und mit den histologischen Daten korreliert. Ergebnisse: Die ADC-Werte wiesen eine Sensitivität von 97,9% und eine Spezifität von 80% auf. Der positive prädiktive Wert betrug 95,7% bei der Unterscheidung zwischen benignen und verdächtigen Brustläsionen. Der Unterschied im durchschnittlichen ADC für benigne Brustläsionen (BIRADS-3, 1,45 ± 0,46 × 10−3 mm2/s) und verdächtige Läsionen (BIRADS-4, 1,06 ± 0,56 × 10−3 mm2/s) war statistisch signifikant. Fazit: Die Einbeziehung des ADC-Diffusionskoeffizienten in die diagnostische Untersuchung von Patienten mit unbestimmten Brustläsionen kann bei der Unterscheidung zwischen benignen und malignen Brustläsionen hilfreich sein.
Abowarda et al. (Sat.) untersuchten diese Frage.