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Innovation wird weithin als der Schlüssel zur wirtschaftlichen Wachstums angesehen. In der wissensgetriebenen Wirtschaft verändert sich jedoch die Natur der Innovation. Sowohl Technologien als auch Innovationen werden komplexer, da der Wissensgehalt zugenommen hat. Aufgrund der Vielzahl an verschiedenen Wissensbereichen können einzelne Akteure nicht mehr alle Kompetenzen entwickeln, die erforderlich sind, um Innovationen in der wissensgetriebenen Wirtschaft zu schaffen. Erfolgreiche Innovatoren schließen sich daher zusammen, um Innovationsnetzwerke zu bilden, die es ihnen ermöglichen, flexibel Kompetenzen zu beziehen und Innovationen anzubieten, die vollständige Lösungen und nicht nur Produkte sind. Das traditionelle lineare Modell von Forschung und Entwicklung als Grundlage für Innovationen weicht somit einem Modell mit einem breiten Netzwerk von Quellen und Partnern, die komplementäre Kompetenzen integrieren. Das Management von Innovationen in einem solchen Netzwerk stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen, da sie ihre Arbeitsweise anpassen und ‚Netzwerkkompetenzen‘ entwickeln müssen. In diesem Papier werden Erfolgsfaktoren abgeleitet, die Netzwerke und Unternehmen übernehmen müssen, um Innovationen zu schaffen. Zur Unterstützung des Managements solcher Netzwerke wird die Methodik des Innovationsroadmappings vorgeschlagen. Zuvor nur im Innovationsmanagement einzelner Organisationen angewendet, sollte das Innovationsroadmapping als Mittel genutzt werden, um Ideen zu identifizieren und zu nutzen und die Innovationsanstrengungen im Netzwerk auszurichten.
Bullinger et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.