Key points are not available for this paper at this time.
Der Wilms-Tumor betrifft weltweit etwa ein Kind von 10.000 vor dem 15. Lebensjahr. Die Inzidenzraten scheinen bei US-Amerikanern und afrikanischen Schwarzen im Vergleich zu Weißen leicht erhöht zu sein, sind jedoch bei Asiaten nur halb so hoch. Mehrere Fall-Kontroll-Studien haben nahegelegt, dass berufliche Expositionen des Vaters oder hormonelle Expositionen der Mutter während der Schwangerschaft das Risiko eines Wilms-Tumors erhöhen können, allerdings erlauben kleine Fallzahlen und Inkonsistenzen in den Expositionsmustern keine eindeutigen Schlussfolgerungen. Es ist unwahrscheinlich, dass solche Umweltexpositionen eine wesentliche Rolle in der Ätiologie des Wilms-Tumors spielen. Das mediane Alter bei Erkrankungsbeginn des Wilms-Tumors liegt in der U.S. National Wilms Tumor Study bei 38 Monaten, wobei Fälle bei Mädchen im Durchschnitt 6 Monate später auftreten als bei Jungen. Patienten mit bilateralen Tumoren, Aniridie, Kryptorchismus/Hypospadien, Beckwith-Wiedemann-Syndrom oder intralobären nephrogenen Resten werden tendenziell deutlich jünger diagnostiziert (Median 17-27 Monate). Physiologischen Erkrankungen oder multicentrische Tumoren haben ein intermediäres Alter bei Erkrankungsbeginn, während Patienten mit perilobären nephrogenen Resten in älteren Altersgruppen diagnostiziert werden. Die epidemiologischen Merkmale deuten darauf hin, dass somatischer Mosaizismus, anstatt einer Keimbahnmutation, für einige der bilateralen und multicentrischen Fälle verantwortlich sein könnte.
Breslow et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: