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Da das computergestützte Arzneimittel-Design als integraler Bestandteil des Prozesses zur Entdeckung und Optimierung von Leitstrukturen etabliert ist, sind Pharmakophore zu einem zentralen Punkt geworden, um Rezeptor-Ligand-Interaktionen zu konzipieren und zu verstehen. Im strukturbasierten Designprozess können Pharmakophore verwendet werden, um Moleküle basierend auf der dreidimensionalen Anordnung chemischer Merkmale auszurichten oder um prädiktive Modelle (z. B. 3D-QSAR) zu entwickeln, die mit den experimentellen Aktivitäten eines bestimmten Trainingssatzes korrelieren. Pharmakophore können auch als Suchabfragen verwendet werden, um potenzielle Leitstrukturen aus strukturellen Datenbanken abzurufen, um Moleküle mit spezifischen gewünschten Eigenschaften zu entwerfen oder als Fingerabdrücke zur Beurteilung der Ähnlichkeit und Vielfalt von Molekülen. Dieser Übersichtsartikel bietet eine historische Perspektive auf die Entwicklung und Nutzung des Konzeptes des Pharmakophors in der pharmazeutischen Industrie, der Biotechnologie und der Duftstoffindustrie mit veröffentlichten Beispielen dafür, wie die Technologie zur Weiterentwicklung des Fachgebiets beigetragen hat.
Osman Güner (Sun,) untersuchte diese Frage.
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