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Es gibt eine zunehmende Anerkennung dafür, dass Entzündungen eine entscheidende Rolle bei neurodegenerativen Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) spielen, einschließlich der Alzheimer-Krankheit, der amyotrophen Lateralsklerose, der Parkinson-Krankheit und der prototypischen neuroinflammatorischen Erkrankung Multiple Sklerose (MS). Unterschiedliche Immunantworten, die das adaptive versus das angeborene Immunsystem betreffen, werden in verschiedenen Stadien neurodegenerativer Erkrankungen beobachtet und könnten nicht nur die Krankheitsprozesse vorantreiben, sondern auch therapeutische Ziele darstellen. Laufende Untersuchungen zu den spezifischen Entzündungsmechanismen, die eine Rolle bei der Krankheitsursache und -progression spielen, haben Erkenntnisse über entzündungsgetriebene Neurodegenerationen geliefert, die auf andere neurodegenerative Erkrankungen angewendet werden können. Eine zunehmende Anzahl von immuntherapeutischen Strategien, die in der MS erfolgreich waren, wird nun auch auf andere neurodegenerative Erkrankungen angewandt. Einige Ansätze unterdrücken die immunologischen Mechanismen des ZNS, während andere das Immunsystem nutzen, um schädliche Produkte und Zellen zu beseitigen. Diese Übersicht konzentriert sich auf die Mechanismen, durch die Entzündungen, vermittelt entweder durch die periphere Immunreaktion oder durch endogene ZNS-Immunmechanismen, die Neurodegeneration des ZNS beeinflussen können.
Chitnis et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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