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Die ehrgeizigen Ziele zur Reduzierung der Kohlenstoffemissionen, die weltweit für die kommenden Jahre festgelegt wurden, erfordern das Engagement von Tragwerksplanern für die nachhaltige Renovierung bestehender Gebäude. Der Life Cycle Thinking (LCT)-Ansatz bietet eine ganzheitliche Perspektive für die Gestaltung nachhaltiger Nachrüststrategien. Er sieht die Reduzierung der Umweltbelastung in allen Phasen des Lebenszyklus von Gebäuden vor und berücksichtigt gleichzeitig wirtschaftliche und soziale Aspekte. Multi-kriterielle Entscheidungsverfahren (MCDM) unterstützen die Wahl optimaler Nachrüstlösungen und sind damit relevante Werkzeuge zur Förderung der tatsächlichen Anwendung von LCT in aktuellen Praktiken. In dieser Studie wird ein zuvor vorgeschlagenes MCDM-Verfahren um zusätzliche von LCT inspirierte Entscheidungsparameter (Modul D, übergreifende Auswirkungen, Umwelt-Amortisationszeit, Invasivität) ergänzt und dann anhand der Anwendung auf ein Fallstudiengebäude geprüft und diskutiert. Vier integrierte Nachrüst-Szenarien werden unter Verwendung modernster Methoden zur Bewertung von seismischen Verlusten und der Energieeffizienz untersucht, einschließlich vier verschiedener Arten von Exoskeletten aus Holz, Stahl und Beton. Die ganzheitliche integrierte Bewertung zeigt, dass die Einbeziehung zusätzlicher von LCT inspirierter Entscheidungsparameter effektiv LCT-basierte Nachrüstinterventionen gegenüber traditionelleren bevorzugt. • Life Cycle Thinking als ganzheitlicher Ansatz für die Nachrüstung von Gebäuden • Einsatz eines MCDM-Verfahrens zur Identifizierung optimaler Nachrüststrategien • Berücksichtigung von ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Kriterien • Anwendung auf ein Fallstudiengebäude, das mit vier Arten von Exoskeletten nachgerüstet wurde.
Caruso et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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