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Zusammenfassung: Drei Fragebögen, die den Erziehungsstil, die Verbundenheit von Jugendlichen mit der Familie und die psychische Gesundheit messen, wurden an 351 ägyptischen Jugendlichen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass in ländlichen Gemeinschaften der autoritäre Stil bei der Erziehung männlicher Jugendlicher dominanter ist, während der autoritative Stil bei der Erziehung weiblicher Jugendlicher ausgeprägter ist. In städtischen Gemeinschaften war hingegen der autoritäre Stil bei der Erziehung weiblicher Jugendlicher vorherrschend. Die Verbundenheit aller weiblichen Jugendlichen mit ihrer Familie war stärker als die von männlichen Jugendlichen. Bei Mädchen wurde festgestellt, dass die Verbundenheit in Dörfern emotionaler und finanzieller war, während sie in Städten funktionaler war. Weibliche Jugendliche berichteten von einer höheren Häufigkeit psychischer Störungen. Die psychische Gesundheit war mit autoritativem Erziehungsstil assoziiert, jedoch nicht mit autoritärem Erziehungsstil. Es scheint, dass autoritative Erziehung innerhalb einer autoritären Kultur nicht so schädlich ist wie in einer liberalen Kultur.
Dwairy et al. (Mon.) untersuchten diese Frage.
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