Key points are not available for this paper at this time.
Empfänger von soliden Organtransplantaten (SOT) haben mittlerweile weitreichenden Zugang zur Telemedizin, aber die Faktoren, die ihre Zufriedenheit beeinflussen, müssen noch verstanden werden. Diese Querschnittsstudie untersuchte potenzielle Einflussfaktoren auf die Zufriedenheit mit Telemedizin unter SOT-Empfängern, einschließlich Leber-, Nieren- und gleichzeitigen Leber-Nieren-Empfängern. Insgesamt haben 136 erwachsene SOT-Empfänger eine Online-Umfrage abgeschlossen. Die Umfrage bewertete die Zufriedenheit mit Telemedizin, frühere Telemedizin-Erfahrungen, einschließlich des Vertrauensniveaus und der Notwendigkeit von Unterstützung durch andere, elektronische Gesundheitskompetenz (eHealth-Kompetenz), wahrgenommenen körperlichen und psychischen Gesundheitszustand sowie kognitive Funktion, zusammen mit demografischen und klinischen Eigenschaften. Die multivariate Regressionsanalyse mit Rückwärtsauswahl wurde verwendet, um potenzielle Faktoren zu identifizieren, die zur Zufriedenheit mit Telemedizin beitragen. Die Teilnehmer hatten ein Durchschnittsalter von 60,1 Jahren (Standardabweichung SD = 10,5) und waren im Durchschnitt 92 Monate nach der Transplantation (SD = 99,9). Der durchschnittliche Zufriedenheitswert mit Telemedizin betrug 5,3 von 7 (SD = 1,2), was auf eine positive Zufriedenheit mit Telemedizin hinweist. Eine geringere Zufriedenheit mit Telemedizin war jedoch mit einem schlechten Vertrauen in die Kommunikation mit Anbietern über Telemedizin, niedrigerer eHealth-Kompetenz, besserer wahrgenommener kognitiver Funktion und einer verlängerten Zeit seit der SOT (angepasstes R² = 0,49) verbunden. SOT-Empfänger, die Verwundbarkeit in der Online-Technologie wahrnehmen, bessere wahrgenommene kognitive Funktionen berichten und weiter von ihrer SOT entfernt sind, könnten eine geringere Zufriedenheit mit Telemedizin aufweisen. Bei der Berücksichtigung von Telemedizin für die Transplantationsversorgung sollten Kliniker die spezifischen Anliegen und Herausforderungen der SOT-Empfänger priorisieren, die Telemedizin möglicherweise ungünstig wahrnehmen.
Ko et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: