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Die Bewertung des kardiovaskulären Risikos nutzt zunehmend die diagnostischen Informationen, die in den arteriellen Wellen verborgen sind, die im kardiovaskulären System propagieren. Ein wichtiger Faktor, der die Morphologie der arteriellen Wellen bestimmt, ist die Wellenreflexion, die mit zunehmendem Alter bedeutender wird und mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen in Zusammenhang gebracht werden kann. Dieses Papier beschreibt drei derzeit bestehende Techniken zur Analyse von Wellenreflexionen mit ihren Vor- und Nachteilen, um dem Leser mehr Einblick in dieses noch umstrittene Feld zu geben. Die erste Methode ist der Augmentationsindex, der nur Informationen über die Druckwelle erfordert, aber obwohl häufig verwendet, hat er in der Allgemeinbevölkerung noch keinen starken prognostischen Wert gezeigt, möglicherweise aufgrund der zusammengesetzten Natur des Index. Es gibt fortgeschrittenere und unmissverständliche Methoden, die Informationen über sowohl Druck- als auch Flusswellen benötigen und somit aus einer patho-physiologischen Sicht einen Mehrwert bieten: Impedanzanalyse und Wellenintensitätsanalyse. Erstere besteht darin, die Wellen im Frequenzbereich zu zerlegen, und hat den Nachteil, dass die Analyse nur in einem linearen System gültig ist und die komplexe Fourier-Analyse erfordert. Ein intuitiverer Ansatz, der im Zeitbereich durchgeführt wird, ist die Wellenintensitätsanalyse, die nicht die zuvor genannten Einschränkungen hat, aber sehr anfällig für Rauschen ist. Wir werden weiter diskutieren, wie gemäß unserer Erfahrung sowohl die Zeit- als auch die Frequenzbereichsmethoden nebeneinander stehen können und in komplementärer Weise verwendet werden können.
Swillens et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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