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ZIEL: Untersuchung der Assoziation zwischen historischen und klinischen Befunden und radiographischer Pneumonie bei Kindern, die mit dem Verdacht auf Pneumonie in der Notaufnahme präsentiert werden, sowie die Entwicklung einer klinischen Entscheidungsregel für die Verwendung von Röntgenaufnahmen des Thorax. METHODEN: Wir haben eine prospektive Kohortenstudie in einer städtischen pädiatrischen Notaufnahme bei Patienten unter 21 Jahren durchgeführt, die wegen Verdachts auf Pneumonie eine Röntgenaufnahme des Thorax erhielten (n = 2574). Pneumonie wurde in 2 Gruppen kategorisiert, basierend auf der Interpretation der Röntgenaufnahme durch einen anwesenden Radiologen: radiographische Pneumonie (einschließlich definitiver und zweifelhafter Fälle von Pneumonie) und definitive Pneumonie. Wir schätzten ein multivariates logistisches Regressionsmodell mit dem Pneumoniestatus als abhängiger Variable und den historischen sowie klinischen Befunden als unabhängigen Variablen. Außerdem führten wir eine rekursive Partitionierungsanalyse durch. ERGEBNISSE: Sechzehn Prozent der Patienten hatten radiographische Pneumonie. Die Vorgeschichte von Brustschmerzen, fokalen Rasselgeräuschen, Fieberdauer und Oximetriewerten beim Triage waren signifikante Prädiktoren für Pneumonie. Das Vorhandensein von Tachypnoe, Einziehungen und Gurgelgeräuschen war nicht mit Pneumonie assoziiert. Hypoxie (Sauerstoffsättigung ≤92%) war der stärkste Prädiktor für Pneumonie (Odds Ratio: 3.6, 95% Konfidenzintervall (CI): 2.0-6.8). Die rekursive Partitionierungsanalyse ergab, dass unter den Probanden mit O₂-Sättigung >92%, keiner Vorgeschichte von Fieber, keinen fokalen verminderten Atemgeräuschen und keinen fokalen Rasselgeräuschen, die Rate der radiographischen Pneumonie 7.6% betrug (95% CI: 5.3-10.0) und definitive Pneumonie 2.9% (95% CI: 1.4-4.4). SCHLUSSFOLGERUNG: Historische und klinische Befunde können verwendet werden, um Kinder hinsichtlich des Risikos für radiographische Pneumonie zu stratifizieren.
Neuman et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.