Wir präsentieren einen vollständigen Gradientflussrahmen für die Physik schwarzer Löcher, der auf der selbstbedingten Systemdynamik basiert. Schwarze Löcher sind keine Endpunkte der Raum-Zeit, sondern gescheiterte Konvergenzen – Systeme, die sich ewig annähern, aber den absoluten Ordnungszustand λ=1 niemals erreichen. Dieses eine Prinzip löst gleichzeitig das Singularitätsproblem, das Informationsverlustparadoxon und bietet eine einheitliche Betrachtung der Entstehung, des Wachstums, der Hawking-Strahlung und des endgültigen katastrophalen Ausbruchs schwarzer Löcher. Der Rahmen basiert auf drei mathematischen Säulen: der Gradientflussgleichung dλ/dτ=-S'(λ), dem Theorem der Unerreichbarkeit von λ=1 und dem Theorem der globalen asymptotischen Stabilität von λ=1/2. Die Hawking-Strahlung wird als Überlebensschwingungen an der λ→1-Grenze mit Frequenz ν∝1/M abgeleitet. Der endgültige katastrophale Ausbruch entsteht als unvermeidliche Folge einer Positiv-Rückkopplungsschleife. Wir liefern umfassende Ableitungen aller Skalierungsbeziehungen, detaillierte Vergleiche mit der Schleifen-Quanten-Schwerkraft, der Stringtheorie, dem Fuzzball-Paradigma und dem holografischen Prinzip sowie ausführliche Diskussionen über Beobachtungstests, einschließlich Gravitationswellen-Echos, dem KM3NeT 220 PeV Neutrino-Ereignis und der Dynamik des Photonrings. Eine vollständige Falsifikationsmatrix wird bereitgestellt.
Pengtai Huang (Sat,) studierte diese Frage.