Zusammenfassung Reguläre Schwarze Löcher bieten einen überzeugenden Rahmen, um die Konsequenzen zu erkunden, die sich aus der Auflösung der zentralen Singularität standardmäßiger Schwarzer Löcher ergeben. Unter Verwendung der Simpson–Visser „Black-Bounce“-Geometrie als eleganten, analytisch behandelbaren Rahmen untersuchen wir das komplexe thermodynamische Verhalten in solchen Modellen. Wir zeigen, dass dieser reguläre Raum-Zeit-Kontinuum eine kritische Instabilität aufweist, die durch einen Phasenübergang gekennzeichnet ist, bei dem die Wärmekapazität diskontinuierlich ist. Dieser Übergang signalisiert eine fundamentale Änderung im Verdampfungzustand des Schwarzen Lochs, der vom Regularisierungsparameter abhängt. Über die semiklassische Grenze hinaus leiten wir dann die führenden Quantenkorrekturen zur Entropie über das Hamilton–Jacobi-Tunnelverfahren ab. Unsere Analyse bietet eine verfeinerte statistische Grundlage für die Entropie nicht-singulärer Raum-Zeiten und bietet eine quantitative Analyse der Natur des Endzustands des Schwarzen Lochs. Diese Ergebnisse offenbaren, dass die Auflösung von Singularitäten nicht lediglich eine geometrische Modifikation darstellt, sondern ein tiefgreifendes thermodynamisches Ereignis ist, mit direkten Implikationen für die Stabilität und das endgültige Schicksal von verdampfenden Schwarzen Löchern.
Joshi et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.